Versicherung beim Chiptuning: Alles, was Sie wissen müssen

Chiptuning verspricht eine Leistungssteigerung, die den Traum vom rasanten und sportlichen Autofahren in Erfüllung gehen lässt. Trotzdem ist es notwendig, mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Realität zu stehen und wichtige Fragen rings um das Chiptuning nicht außer Acht zu lassen. Dazu gehört auch das wichtige Thema Versicherungsschutz. Dieser Ratgeber gibt Antwort auf alles, was Sie dazu wissen müssen.

Muss ich den Chip melden?

Wir empfehlen, nicht erst dann mit der Versicherung Kontakt aufzunehmen, wenn Ihr Tuningchip bereits unter der Motorhaube verbaut wurde. Um unangenehme (teure) Überraschungen und ein böses Erwachen zu vermeiden, sollten Sie bereits im Vorfeld alle wichtigen Informationen rings um das Tuning Ihres Fahrzeugs bei Ihrer Versicherung einholen.

Dazu gehört die Frage, ob die Versicherungsprämie erhöht wird sowie Informationen darüber, ob das Fahrzeug weiterhin versichert werden kann, denn nicht jede Versicherung bietet Leistungspakete für Tuningfahrzeuge an. Grundsätzlich haben Sie als Fahrzeughalter eine Meldepflicht gegenüber Ihrem Versicherungsdienstleister, wenn Sie sich für ein Chiptuning entscheiden. Eine telefonische Absprache reicht dabei im Normalfall nicht aus. Die Meldung hat schriftlich zu erfolgen.

chiptuning versicherung information
Informationen gibt es telefonisch – die Meldung hat schriftlich zu erfolgen

Hintergrund dafür, dass Tuning gemeldet werden sollte, ist eine Veränderung der objektiven Gefahrenmerkmale. Da Chiptuning vor allem die Motorleistung modifiziert und entsprechend mehr Power und Beschleunigung im Motorraum freigesetzt werden, sieht die Versicherungsgesellschaft hier unter Umständen ein erhöhtes Risiko.

Nichts desto trotz wird ein  ordnungsgemäßer Eingriff für gewöhnlich keine Schwierigkeiten verursachen.

Was passiert, wenn ich es nicht tue?

Die drohenden Konsequenzen, sollte die Installation des Zusatzsteuergeräts nicht gemeldet werden, sind gravierend. Trotzdem gilt als Bemerkung vorweg auch, dass im Zweifelsfall (insbesondere also im Schadensfall) Einzelfallentscheidungen von Seiten der Versicherung getroffen werden. Ein Risiko sollte allerdings auf keinen Fall eingegangen und das Tuning auf keinen Fall verschwiegen werden.

Denn wird das Chiptuning nicht gemeldet, erlischt die Betriebserlaubnis. Die Allgemeine Betriebserlaubnis besagt, dass das Fahrzeug gesetzlichen Vorschriften entspricht. Dies bedeutet, dass das Fahrzeug nicht mehr in Betrieb genommen werden darf und dementsprechend nicht mehr legal auf öffentlichen Straßen unterwegs sein darf.

Wer dagegen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die nach nationalen Vorschriften mit einer Bußgeldstrafe und einem Eintrag in das Punkteregister geahndet wird.

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Im Schadensfall ist Versicherungsschutz essenziell

Darüber hinaus behält die Versicherung es sich vor, das Leistungspaket fristlos zu kündigen. Der Verlust der KfZ-Versicherung bedeutet, dass das Auto ohne Schutz unterwegs wäre.

Dieses Risiko sollten Sie nicht eingehen, da es sich hier im Unfallfall um ein sehr teures Spiel mit dem Feuer handelt. Wer einen Tuningchip eingebaut und nicht gemeldet hat und in der Folge einen Unfall baut, kann zur Kasse gebeten werden.

Zwar regelt die Versicherung weiterhin den Schaden unschuldiger Dritter, allerdings ist es möglich, dass Sie im Anschluss in Regress genommen werden und zumindest einen Teil der Kosten selbst tragen müssen.

Je nach Art der Haftpflicht- bzw. Kaskoversicherung ist es sogar möglich, dass Sie die Reparaturkosten komplett aus eigener Tasche begleichen müssen.

Voraussetzung in beiden Fällen ist, dass der Unfall nachweislich durch den Tuningchip (mit)versursacht wurde.

Erhöht sich mein Versicherungsbeitrag?

Die Antwort auf die Frage ist ein klares Jein. Aber im Ernst: So pauschal lässt sich die Frage nach den Mehrkosten leider nicht beantworten. Die Versicherung setzt sich aus unterschiedlichen Komponenten zusammen, die bei der Berechnung der Versicherungsprämie eine entscheidende Rolle spielen.

Typklasse

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Die Typklasse ist u.a. abhängig von der Fahrzeughäufigkeit

In der Datenbank der Versicherung finden sich alle Fahrzeuge aller Automobilhersteller, die auf dem Markt erworben werden können, vom Auto, das in beinahe jeder zweiten Garageneinfahrt steht, bis hin zum seltenen Sammler- und Liebhaberstück.

Die Höhe der Versicherungssumme ist einerseits abhängig von der Anzahl der Zulassungen und andrerseits abhängig davon, wie viele Schadensfälle mit eben diesem Typ bereits gemeldet wurden.

Risikozuschlag

Motortuning bedeutet in den Augen der Versicherung häufig auch ein höheres Risiko, da Maximalgeschwindigkeit, Beschleunigung und Leistung deutlich gesteigert werden. Der Rahmen, innerhalb dessen sich die Kennfeldoptimierung bewegt, ist hier häufig ausschlaggebend.

Ein weiterer Faktor, der in die Rechnung miteinfließt, ist der gesteigerte Fahrzeugwert durch den Einbau des Tuningchips. Lässt Ihre Versicherung sich darauf ein, Ihr Fahrzeug weiterhin zu versichern, bedeutet dies gleichzeitig auch, dass alle getunten Teile mitversichert sind. Auch der Abschluss einer Zusatzversicherung bzw.einer Zusatzgarantie ist möglich, um gegen Abnutzungsfolgen abgesichert zu sein.

Wichtig: Nicht nur aufgrund des Versicherungsschutz sollten Sie Ihren Tuningchip bekannt geben, auch von Seiten des Gesetzgebers besteht eine Meldepflicht, unter anderem, um die Kfz-Steuer entsprechend zu berechnen. Dies geschieht heutzutage auf Grundlage der Schadstoffklasse, die sich aber durch den Einbau eines zusätzlichen Steuergeräts für gewöhnlich nicht ändert.

Versicherung: Chiptuning unbedingt melden!

Abschließend noch einmal alles Wichtige im Überblick, damit Sie auf dem Weg zu Ihrem Traumauto nichts übersehen und schon bald ungetrübten Fahrspaß mit einem Tuningchip von Küberl Tuning, der herstellerseitig optimal auf Ihr Fahrzeug eingestellt wird, erleben können:

Wichtige Informationen im Überblick
  • Informationen im Vorfeld bei Ihrer Versicherung einholen
  • Chiptuning unbedingt Versicherung melden
  • Gefahr: Betriebserlaubnis erlischt, Verlust der Kfz-Versicherung
  • u.U. Erhöhung der Versicherungsprämie – abhängig von Typklasse und Risikozuschlag
  • Abschluss einer Zusatzversicherung bzw. Zusatzgar

Chiptuning Preise & Kosten: Das müssen Sie für’s Chiptuning rechnen

Chiptuning lockt viele mit dem Versprechen nach mehr Beschleunigung, mehr Zugkraft und einem vollkommen veränderten Fahrgefühl und das ohne Veränderungen am Motor selbst vornehmen zu müssen. Kurz: Es klingt nach einem durchgedrückten Gaspedal und einem verheißungsvoll aufheulendem Motor und steht für einfach mehr Fahrspaß. Die Leistungssteigerung erfolgt durch eine sogenannte Kennfeldoptimierung. Der Einbau einer Tuningbox ist dabei in jedem Fall natürlich auch mit den Kosten für das Chiptuning sowie der Eintragung in die Fahrzeugpapiere verbunden. Es stellen sich also die folgenden Fragen: Was kostet der (Fahr)spaß und zahlt sich die Investition auch wirklich aus? 

So funktioniert Chiptuning

chiptuning preise
Ein Tuningchip ist gleichbedeutend mit mehr Fahrspaß

Bevor wir uns der Kostenfrage stellen, erst einmal einige grundlegende Bemerkungen zum Chiptuning wie wir es verstehen (den ultimativen Ratgeber gibt es hier). Für das Chiptuning müssen keine mechanischen Veränderungen im Motorraum oder Getriebe Ihres PKWs vorgenommen werden.

Stattdessen erfolgt der Einbau eines kleinen, schmalen Zusatzsteuergerätes nach dem Plug-In-Verfahren, das es wirklich in sich hat. Die Technik, die sich dahinter verbirgt, ist komplex und ausgereift.

Sie sorgt dafür, dass die Motorsignale optimiert an das Einspritzsystem weitergegeben werden. Einzelne Kennfelder – etwa die Einspritzmenge eines Common-Rail-Dieselmotors – werden so angepasst.

Der Hintergrund: Die Automobilhersteller nutzen das Leistungspotential des Motors selbst bei sehr leistungsstarken Fahrzeugen nicht vollkommen aus. Dies machen wir uns durch Chiptuning zunutze und sorgen dafür, dass die Reserven des Motors vollständig ausgefahren werden können.

Die Folgen sind messbar und vor allem subjektiv erfahrbar. Bis zu 25 % mehr Leistung und Drehmoment bedeuten, dass ein revolutionär neues Fahrgefühl darauf wartet, von Ihnen entdeckt und genossen zu werden.

Der Vorteil dieser Art des Motortunings ist, dass keine Veränderungen am Motor vorgenommen werden. Selbst die Software bleibt im Originalzustand und wird weder modifiziert noch überschrieben. Das bedeutet auch, dass eine Rückrüstung jederzeit möglich ist. Wird der Tuningchip entfernt, befindet Ihr Fahrzeug sich sofort wieder im Serienzustand, ohne dass weitere Hinweise auf das Zusatzsteuergerät unter der Motorhaube zu finden wären.

Chiptuning: Kosten für das Herzstück

kosten chiptuning
Im Vergleich zum Kauf eines Neuwagens sind die Kosten gering

Der größte Kostenfaktor für das Chiptuning ist das Herzstück des Ganzen, also der Tuningchip selbst. Zugegebenermaßen: Auf dem Markt ist es möglich, Tuningchips für sehr wenig Geld zu erwerben, bei 15 Euro beginnen die Kosten für die kleinen Powerboxen, die die Signale der Motorsteuerung optimieren sollen.

Empfehlenswert sind Tuningboxen zu diesem Preis allerdings nicht, denn in Sachen Qualität müssen dabei erhebliche Abstriche in Kauf genommen werden und auch die Abstimmung auf den Motorraum eines bestimmten Fahrzeugs, wie wir es aus gutem Grund anbieten, ist nicht gegeben.

Wichtig ist es also, darauf zu achten, dass es sich um einen seriösen und professionellen Anbieter für Chiptuning handelt. Die Qualitätsansprüche sollten entsprechend hoch sein und im Idealfall haben Sie auch die Möglichkeit, die Erfahrungsberichte anderer Kunden zu lesen, um sich ein umfassendes Bild machen zu können.

Bei Küberl Tuning liegen die Kosten für den Tuningchip bei ca. 400 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versand innerhalb von Österreich und Deutschland. Der Kostenunterschied zwischen den so eben erwähnten Billigchips und unseren Powerboxen ist also groß. Doch investiert wird an dieser Stelle in eine hochwertige Tuningbox und eine individuelle Abstimmung auf den Motorraum Ihres Fahrzeugs.

Im Vergleich zum Kauf eines Neuwagens steigen Sie mit einem Tuningchip um einiges günstiger aus. Selbstverständlich können Sie in ein neues Auto investieren, das mehr PS (bzw. KW, um ganz genau zu sein) und mehr Drehleistung hat. Dafür allerdings stehen bedeutend höhere Zahlungen an.

Ein weiterer Faktor zugunsten eines Tuningchips ist die Zeitersparnis. Die Zusatzsteuergeräte sind in der Regel für den Selbsteinbau konzipiert, sodass sie selbst dann, wenn der Kfz-Besitzer nur ein grundlegendes Verständnis dafür mitbringt, was unter der Motorhaube vor sich geht, problemlos anhand der Anleitung eingebaut werden können.

Motorhaube öffnen, Tuningchip einstecken, Funktionsschnelltest durchführen – und fertig.

Entstehen Kosten durch erhöhte Abnutzung?

Chiptuning bewegt sich im Rahmen der Leistungsgrenzen. Eine Nachrüstung des Getriebes oder der Bremsen ist entsprechend nicht notwendig. In Sachen Kosten ist dies bereits die erste gute Nachricht.

Die Lebensdauer des Motors und sonstige Zeichen der Zeit an Ihrem Fahrzeug sind stark abhängig vom eigenen Fahrverhalten. Aus diesem Grund lässt sich die Frage, ob Kosten durch eine höhere Abnutzung entstehen, nicht pauschal beantworten.

Allerdings erfolgt herstellerseitig eine optimale Voreinstellung Ihres Tuningchips. Das hat zwei Vorteile:

Vorteile
  • Vor dem Einbau müssen keine Änderungen vorgenommen werden.
  • Die Leistungsgrenze des Motors wird nicht überschritten. Zwar wird der Motor so voll ausgefahren, das Risiko für Motorschäden jedoch möglichst gering gehalten.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine zusätzliche Motorgarantie für Ihr Fahrzeug zu erhalten. Einzelne Versicherungsanbieter bieten so beispielsweise spezielle Tuninggarantien an, durch die Ihr PKW im Idealfall vor den Kosten einer möglichen Abnutzung geschützt werden kann.

Fazit: Zahlt Chiptuning sich aus?

Zum Ende stellt sich somit die Frage, ob ein Tuningchip eine lohnende Investition darstellt. Im Vergleich zu anderen Motortuning-Varianten von Softwaretuning (OBD-Tuning) bis hin zu mechanischem Tuning oder aber der Neuanschaffung eines höhermotorisierten Fahrzeugs ist Chiptuning der Preis-Leistungs-Sieger.

Und zudem besteht die Möglichkeit, den Tuningchip vor einem Werkstattbesuch ganz einfach auszubauen. Kosten werden auch durch den Selbsteinbau gespart.

Tuningchips sind so konzipiert, dass keine Veränderungen vorgenommen werden müssen, dennoch steckt in den kleinen Powerboxen mehr als ‚nur‘ eine Leistungssteigerung. Durch unterschiedliche Einstellungen ist mit ein und demselben Chip mehr Power möglich, bei entsprechender Fahrweise kann allerdings auch Sprit eingespart werden (Eco-Tuning). Es zeigt sich also, dass beim Chiptuning die Kosten-Nutzen-Rechnung einfach aufgeht.

Chiptuning – Der ultimative Guide für Autofans

Tuning für Dieselfahrzeuge ist beliebt bei Autofans und allen, die auf der Suche nach dem ultimativen Geschwindigkeitsrausch sind. Doch was Chiptuning eigentlich so ganz genau ist, wissen die wenigsten. Wir liefern im ultimativen Leitfaden zum Dieselchiptuning Antworten auf alle Ihre Fragen. Und los geht die Fahrt!

Was ist Chiptuning?
Chiptuning (mit Powerbox bzw. Zusatzsteuergerät) bezeichnet ein elektronisches Motortuning, bei dem mittels einer Plug-in-Technologie ein Tuningchip in die Motorsensorik integriert wird und so in der Folge optimierte Werte weitergibt. Veränderungen an Getriebe, Bremsen und Software müssen nicht vorgenommen werden.

Was ist Chiptuning eigentlich?

chiptuning
Chiptuning ist ein Teilgebiet des Motortunings.

Der Begriff Chiptuning sorgt für einiges an Verwirrung, wenn man nach den vielen unterschiedlichen Informationen, die im Internet so zu finden sind, geht. Tuning kommt auf jeden Fall aus dem Englischen und bedeutet so etwas wie ‚Feinabstimmung.‘

Das bedeutet also, Tuning ist immer mit einer kleineren oder größeren Veränderung am Fahrzeug selbst verbunden.

Das erklärte Ziel steht meistens natürlich ebenfalls fest: Leistungssteigerung. In diesem Sinne wird geschraubt, gebohrt und ausgetauscht, was das Zeug hält, das Fahrzeug tiefer gelegt, ein Sportfahrwerk eingebaut oder der Auspuff durch einen Sportauspuff ersetzt.

Mit Chiptuning hat das alles nichts zu tun, denn es ist ein Teilgebiet des elektronischen Motortunings.

Softwaretuning = Chiptuning?

Häufig gleichgesetzt, aber eigentlich nicht identisch wird es mit dem sogenannten OBD-Tuning. In der Werkstatt wird dabei über den OBD2-Port, der eigentlich für das Auslesen des Fehlerspeichers verwendet wird, die Software des Fahrzeugs modifiziert. Dies erfolgt entweder individuell auf Ihr Fahrzeug zugeschnitten oder mit einem bereits im Vorfeld optimierten Datensatz.

obd-tuning
Beim OBD-Tuning wird die Software des Autos modifiziert.

So ist eine deutliche Leistungssteigerung möglich, allerdings ist Softwaretuning mit einigen Nachteilen verbunden. Erstens steht normalerweise ein Werkstattbesuch bei einem Autotuner Ihres Vertrauens auf dem Programm, es ist also aufwendig und zeitintensiv.

Zweitens ist die Gefahr oft groß, dass über die Limits des Motors hinausgegangen wird. Sind darüber hinaus die Schutzsysteme deaktiviert, kann es gefährlich werden.

Eine Rückrüstung in den Serienzustand ist äußerst aufwendig und eine Modifikation der Software selbst danach immer noch nachweisbar. Wenn wir von Chiptuning sprechen, ist aber nicht die Rede vom so eben vorgestellten Softwaretuning.

Powerbox = Chiptuning!

Unser Chiptuning mit Powerbox ist anders. Zwar werden auch hier die Werte der Motorsteuerungssoftware verändert, aber im Motorraum bleibt so gut wie alles beim Alten – Motorsteuerung und Schutzsysteme bleiben im Original bestehen.

Zusätzlich wird nur das Zusatzsteuergerät in den Kommunikationsablauf integriert. Und so sieht das aus bei einem Dieselchiptuning für einen Motorblock mit Common-Rail-Einspritzsystem:

  1. Die Powerbox empfängt und modifiziert eingehende Signale.
  2. Das Motorsteuergerät sendet verbesserte Signale an das Common-Rail-Einspritzsystem.
  3. Common-Rail-Einspritzsystem setzt optimierte Werte (z.B. Ladedruck, Einspritzmenge) um.
Wie bei allen Tuningarten ist auch hier das Ziel, alles aus dem Motor herauskitzeln, ohne dabei allerdings über das Ziel hinauszuschießen. Doch eine Leistungssteigerung von bis zu 25 % hat sich durchaus gewaschen – und gilt trotzdem als sanftes Motortuning.

Wie es überhaupt möglich ist

Wären moderne Dieselmotoren nicht so aufgebaut, wie sie es eben sind, wäre diese Art des Chiptunings nicht möglich. Die Dieselmotoren aktueller Automodelle aller nationalen und internationalen Automobilhersteller stecken allerdings voll höchst komplexer elektronischer Sensorik, die Daten empfängt, auswertet und im Anschluss an das Motorsteuergerät weiterleitet.

Die Powerbox macht sich diese Vorgehensweise zu Nutze und sorgt durch optimierte Werte dafür, dass thermodynamische und mechanische Reserven des Motors in mehr Leistung verwandelt werden können.

Jeder Standardmotorblock enthält nämlich aus verschiedenen Gründen einen gewissen Spielraum, es ist also sozusagen noch etwas Luft nach oben. Er entsteht aufgrund des Fertigungsmechanismus, wird aber von Seiten des Herstellers auch ganz bewusst eingesetzt, denn für ihn eröffnet sich so die Möglichkeit, für verschiedene Modelle und Ausführungen ein- und denselben Motor zu verwenden.

zusatzsteuergerät
Chiptuning macht sich die Reserven im Motor zu Nutze.

Das ermöglicht zum einen die Abstimmung auf verschiedene Versicherungsklassen in unterschiedlichen Ländern und die Anpassung an Gesetzesauflagen, beispielsweise zu den Schadstoffklassen.

Andererseits eröffnet es aber auch wirtschaftlich lukrative Möglichkeiten für die Autohersteller. Schließlich kann er mit wenigen Klicks für mehr oder weniger Leistung sorgen und verschiedene Ausführungen eines Modells auf den Markt bringen.

Das Zusatzsteuergerät setzt direkt am Einspritzsystem an und optimiert Werte wie Ladedruck oder Einspritzmenge. Das Chiptuning mit Zusatzsteuergerät wird nicht selten passenderweise auch als Kennfeldoptimierung bezeichnet.

Chiptuning – Was bringt’s wirklich?

Klingt gut? Natürlich muss die Kosten-Nutzen-Rechnung aber auch wirklich aufgehen. Deshalb ein Blick auf die nackten Zahlen und Fakten (und die Einladung, auch subjektives Empfinden in die Entscheidung miteinfließen zu lassen).

Chiptuning mit Powerbox verspricht einen Performance-Boost von bis zu 25 %. Manche Anbieter sprechen von deutlich mehr Leistung, doch dazu gleich mehr. Realistischerweise sind durch Dieseltuning ca. 25 % möglich. Mehr Drehmoment und mehr Leistung sorgen für ein völlig anderes Fahrverhalten.

Und so wirkt es sich aus:

  • verbesserte Beschleunigung
  • mehr Zugkraft
  • Agilität + Elastizität des Motors
  • höheres Drehmoment
  • Ende von Turbolöchern und Anfahrschwächen

Das hohe Drehmoment vor allem im unteren Drehzahlbereich hat noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: Bei entsprechender Fahrweise kann so bares Geld gespart werden, denn wer fleißig schaltet, kann den Spritverbrauch deutlich senken. 

Was ist Eco-Tuning?
Auch als Öko-Tuning bezeichnet. Durch Chiptuning kann bei entsprechender Fahrweise der Spritverbrauch deutlich gesenkt werden, weil aufgrund des hohen Drehmoments vor allem im niedrigen Drehzahlbereich schneller und dynamischer geschalten werden kann.

Im Idealfall sind durch gutes Chiptuning andere Tuningarten nicht mehr notwendig, um ultimative Fahrabenteuer zu erleben. Während manche Anbieter ein zusätzliches Gaspedaltuning anbieten, ist dieses im Grunde überflüssig, wenn die Powerbox entsprechend auf Ihr Fahrzeug eingestellt wurde.

Eine absolut entscheidende Rolle spielt aber das subjektive Fahrempfinden: Kommt die Änderung auch wirklich bei mir an? Fühle ich mich immer noch sicher in meinem Power-Auto? Chiptuning hat den allesentscheidenden Vorteil, dass weiterhin ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet ist, denn der Motorschutz bleibt im Original bestehen.

Und darüber hinaus: Erfahrungsberichte zeigen, dass das Tuning mit Zusatzsteuergerät ein durchschlagender Erfolg ist. Verkürzte Reaktionszeiten, Turboantrieb und richtig Feuer unter der Motorhaube – das muss man wohl selbst ausprobiert haben!

Plug & Drive –  Der Einbau

Wer bisher über wenig Bastelerfahrung am Auto verfügt oder Kfz-Mechaniker mit tiefergehendem Verständnis ist, schreckt eventuell vor dem Wort Selbsteinbau, das bei einem Zusatzsteuergerät normalerweise zu lesen ist, zurück.

einbau chiptuning
Der Einbau des Zusatzsteuergeräts ist nicht zeitaufwendig

Bei einem OBD-Tuning beschränkt sich die Eigenleistung oft darauf, das Fahrzeug in die Werkstatt zu fahren und nach einigen Stunden wieder abzuholen und die Leistungssteigerung zu genießen. Anders beim Chiptuning: Hier sind Sie gefragt.

Seriöse Anbieter für Powerboxen lassen Sie hier nicht im Dunkeln tappen. Die Zusatzsteuergeräte sind wirklich auf den Selbsteinbau ausgelegt und häufig innerhalb kürzester Zeit eingebaut. Beim Kauf sollten Sie allerdings auf jeden Fall darauf achten, dass eine ausführliche Bedienungsanleitung – am besten mit Bildern – beiliegt.

Der Anschluss an das Common-Rail-Einspritzsystem erfolgt mit Hilfe eines Kabelbaums. Unser Beispiel hier zeigt Ihnen, wie einfach es gehen kann.

Vorkenntnisse sind für den Einbau ebenso wenig notwendig wie Spezialwerkzeuge. Hin und wieder werden Sie lesen, dass empfohlen wird, Kabelbinder oder einen Schraubenzieher bereit zu halten. Das kann sich durchaus als hilfreich erweisen.

Die Technik im Zusatzsteuergerät ist ziemlich komplex – der Einbau ist das aber deshalb noch lange nicht!

 Hinweise zum Chiptuning

Eine kurze Recherche zeigt, dass das Internet ziemlich schnell dabei ist, wenn es darum geht, die Risiken von Chiptuning aufzuzeigen. Wichtig ist dabei allerdings zu differenzieren, denn nicht alles, was als potenzielles Risiko eingestuft wird, ist es auch.

Häufig steht der Vorwurf im Raum, dass Chiptuning schlecht für den Motor ist und der Verschleiß von Getriebe, Kupplung, Bremsen und Reifen höher ist. Tatsächlich erhöht ist dieses Risiko dann, wenn die Powerbox falsch eingestellt ist und über die Leistungsreserven hinausgeht.

abnutzung chiptuning
Bei entsprechender Fahrweise liegt die Abnutzung des Motors nicht höher als ohne Powerbox

Die eigene Fahrweise spielt hier ebenfalls eine wichtige Rolle: Wer bevorzugt den Teer zum Glühen und Autogummi zum Schmelzen bringt, weiß, dass dies entsprechend schlecht für das Auto ist -Tuningchip hin, Tuningchip her!

Auch das Risiko einer Überhitzung des Motors ist gering, da das Motorwarnsystem bestehen bleibt. Bei Störungen schlägt es weiterhin sofort an.

Der Kraftstoff-Verbrauch ist weniger auf das Zusatzsteuergerät zurückzuführen als auf das Fahrverhalten. Wir haben bereits erwähnt, dass es mit einer Powerbox grundsätzlich sogar möglich ist, den Spritverbrauch zu senken.

Häufig taucht die Frage auf, ob Chiptuning überhaupt legal ist. Ja, aber… lautet hier die Antwort, denn an einer Eintragung in das Teilegutachten und einer Meldung bei der Versicherung führt kein Weg vorbei, nur so können Sie sicherstellen, dass die Betriebserlaubnis für Ihr Fahrzeug nicht erlischt.

 Wie Sie den richtigen Anbieter finden

Chiptuning ja, aber wo? Zur Auswahl stehen unterschiedliche Anbieter, die sich auf den ersten Blick nur im Preis unterscheiden. Wir empfehlen: Setzen Sie auf Anbieter aus dem deutschsprachigen Raum, deren Zusatzsteuergeräte Ihre Anforderungen erfüllen. Hohe Qualität, kompetente Beratung und geprüfte Powerboxen lautet der Anspruch.

Wie viel Sie in etwa für das Chiptuning rechnen müssen, erfahren Sie hier.

Ihre Fragen – Die wichtigsten Antworten

Kommen Sie mit Ihren Fragen jederzeit gerne auf uns zu oder werfen Sie einen Blick auf die häufigsten Fragen unserer Kunden.  Wir haben die fünf häufigsten Fragen auch hier noch einmal in aller Kürze für Sie beantwortet:

Ist mein Fahrzeug für Chiptuning geeignet?
Besonders eigenen sich Dieselfahrzeuge für ein Chiptuning. Im Vergleich zu einem Benziner fällt die Leistungssteigerung deutlicher aus. Wer gerade ein neues Fahrzeug gekauft hat, sollte einige Wochen warten, um das neue Fahrgefühl kennenzulernen, ehe der Einbau einer Powerbox erfolgt. Egal aber, wie alt Ihr Wagen ist: Chiptuning macht sich bezahlt.
Kann ich beim Einbau etwas kaputt machen?
Keine Angst vor dem Schreckgespenst Selbsteinbau. Wenn die Einbauanleitung befolgt wird, kann für gewöhnlich nichts passieren. Sollten Schwierigkeiten auftreten, ist ein seriöser Anbieter nie mehr als einen Anruf entfernt.
Woran erkenne ich einen seriösen Anbieter?
Apropos seriös: Anbieter, die Sie nicht über den Tisch ziehen wollen, versprechen nur, was tatsächlich möglich ist. Sie setzen auf Transparenz und produzieren und entwickeln bevorzugt im deutschsprachigen Raum. Ein weiteres Merkmal ist ein gut erreichbarer Kundenservice.
Muss ich bauliche Veränderungen vornehmen?
Nein, bauliche Veränderungen sind nicht notwendig. Bremsen und Getriebe halten dem Einbau der Powerbox stand und auch die Software wird nicht verändert oder überschrieben.
Welche Vorteile hat Chiptuning?
Zum Ende noch einmal zusammenfassend die Vorteile des Chiptunings:

  • keine baulichen Veränderungen notwendig
  • schneller Einbau
  • subjektiv vollkommen neues Fahrgefühl
  • macht einfach Spaß
  • Drehmoment + Leistung erhöht
  • bessere Beschleunigung + mehr Zugkraft

Sie haben Fragen? Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

 

Vorteile & Nachteile von Diesel-Chiptuning im Überblick

Für Auto- und Motorenfans klingt Chiptuning nach einer perfekten Lösung: Mehr Leistung und mehr Durchzugskraft und das ohne die Investition in einen Neuwagen mit ordentlich PS unter der Motorhaube. Vor dem Chiptuning sollten natürlich nichtsdestotrotz einige grundlegende Fragen geklärt werden. Zum einen muss im Vorfeld eine Bewertung vorgenommen werden: Ist Chiptuning tatsächlich sinnvoll und lohnt es sich? Zum anderen stellt sich die ehrliche Frage: Ist Chiptuning nicht vielleicht sogar schädlich? Im Rahmen dieses Ratgebers werden wir auf die Vorteile und die Nachteile eines Chiptunings für Ihren Diesel eingehen.

Motortuning mit Zusatzsteuergerät: Wie funktioniert es?

Moderne Motoren aller Automobilhersteller werden über eine elektronische Motorsteuerung reguliert. Ausschlaggebend ist dabei die Software, die entsprechende Signale an die Sensorik, also die Schaltzentrale des Motors, weitergibt.

tuningchip
Mit dem Tuningchip gibt Ihr Auto alles

Sie bestimmt Einspritzmenge und Ladedruck und ist im Endeffekt entscheidend, wenn es um Höchstgeschwindigkeit und Performance geht. Diese Funktionsweise gilt es, für das Chiptuning im Hinterkopf zu behalten.

Unter Chiptuning versteht man nämlich ein Motortuning – also eine Leistungssteigerung – durch ein zusätzliches Steuergerät, das mit Hilfe eines Plug-In-Verfahrens unter der Motorhaube verbaut wird.

Die Originalsoftware bleibt dabei bestehen. Sie wird weder modifiziert noch überschrieben. Der Tuningchip greift in die Datenkommunikation ein und verbessert die Signale, die im Anschluss an das Common-Rail-System des Motors weitergegeben werden. Auf diese Weise kann der Motor, der herstellerseitig Reserven enthält, voll ausgefahren werden.

Im Normalfall setzt Chiptuning zudem keine Veränderungen im Getriebe voraus. Das heißt, dass beispielsweise die Bremsen nicht angepasst werden müssen.

Für klassisches Chiptuning mit dem Ziel der Leistungssteigerung wird mehr Luft und mehr Kraftstoff benötigt. Diese Kennfeldoptimierung zielt darauf ab, die entsprechenden Parameter wie Ladedruck und Einspritzmenge anzupassen.

So werden mehr Leistung und ein höheres Drehmoment ermöglicht. Auch Eco-Tuning zur Senkung des Spritverbrauchs ist durch einen Tuningchip möglich.

Nachteile: Was spricht potenziell gegen Chiptuning?

Das klingt gut, doch ist jede Veränderung im Motorraum auch mit einem gewissen Risiko verbunden. Dabei stellt sich nur die Frage, inwiefern dieses in Kauf genommen werden kann. Es ist also ein Abwägen der Risikofaktoren und potenziellen Nachteile notwendig.

Das größte Risiko stellen Billiganbieter für Chiptuning dar. Ein Blick auf den Markt zeigt, dass Tuningchips bereits für sehr wenig Geld (ab 15 Euro) erworben werden können und die Spannbreite von Billiganbietern bis hin zu seriösen Anbietern sehr groß ist. Ein Tuningchip um wenig Geld mag verlockend klingen, birgt aber große Gefahren für den Motorraum.

nachteile chiptuning
Motorschaden durch Chiptuning?

Unsachgemäßes Tuning und eine entsprechende Fahrweise können erhöhten Verschleiß der Bremsen oder des Motorblocks zur Folge haben und so mit hohen Kosten für Reparatur und Austausch verbunden sein.

Darüber hinaus stellt sich bei einem Chiptuning, das über die Grenzen des Motors hinausgeht, immer auch die Frage, ob die einzelnen Teil des Getriebes wirklich mitkönnen. Können sie es nämlich nicht, schlägt das Motorwarnsignalsystem an.

Ist Chiptuning darauf ausgerichtet, alles aus dem Motor Ihres Fahrzeugs herauszuholen und das koste es, was wolle, zieht dies unter Umständen einen erhöhten Spritverbrauch nach sich, der wiederum mit Zusatzkosten verbunden ist.

Grundsätzlich ist es auch möglich, durch einen Tuningchip die Kraftstoffmenge zu reduzieren, allerdings nur dann, wenn entsprechend sparsam gefahren wird.

Spritverbrauch senken und sportliches Fahrverhalten ist insofern leider ein Mythos. Ein weiterer Nachteil: Wer die Motorelastizität seines Fahrzeugs voll auskosten möchte, muss mit einem erhöhten Ausstoß von Schadstoffen rechnen.

Vorteile: So verändert sich die Fahrweise positiv

Die Nachteile müssen im nächsten Schritt den Vorteilen gegenüber gestellt werden, um einen Vergleich anstellen zu können. Chiptuning kann im Gegensatz zu anderen Arten des Motortunings einfach umgesetzt werden. Mehr Leistung wird ganz ohne Umbau ermöglicht.

Das Zusatzsteuergerät wird einfach eingesteckt und kann dementsprechend genauso einfach auch wieder entfernt werden, ohne im Motorraum Spuren zu hinterlassen. Ein Werkstattbesuch ist dafür nicht notwendig, die Powerboxen wurden für den Selbsteinbau entwickelt.

Vorteile Chiptuning
Mit Chiptuning geben Sie richtig Gas

Das größte Plus des Chiptunings: Mehr Power und mehr Zugkraft. Durch diese Leistungssteigerung gehören Turbolöcher der Geschichte an und Anfahrschwächen werden ausgeglichen. Überholmanöver sollen deutlich erleichtert werden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt nur etwas höher als bei einem Fahrzeug im Serienzustand, dafür ist die Beschleunigung deutlich besser.

Chiptuning ist nicht (nur) rennstreckentauglich, sondern vor allem für den Alltag gedacht. Die einfache Installation und die Mehrleistung von ca. 25 % machen die Zusatzsteuergeräte zu einer guten Wahl für alle, die viel mit dem Auto unterwegs sind und sich einfach mehr Fahrvergnügen wünschen.

Im Vergleich zu OBD-Tuning (Software-Tuning) wird die Motorsteuerungssoftware nicht modifiziert. Da die Fehlererkennung ebenfalls bestehen bleibt, bleiben damit auch wichtige Sicherheitsaspekte nicht unberücksichtigt. Bremsen und Getriebe müssen nicht nachgerüstet werden, um der zusätzlichen Belastung Genüge zu tun.

Zudem ist Ihr Tuningchip genau auf Ihr Fahrzeug abgestimmt. Auf diese Weise werden genau die richtigen Parameter verändert und die Gegebenheit eines speziellen Fahrzeugtyps berücksichtigt. Das Zusatzsteuergerät muss nicht weiter angepasst werden, sondern kann genauso eingebaut werden, wie es geliefert wird.

Trotzdem können über das sogenannte Potentiometer weitere Einstellungen modifiziert werden. Aufgrund des hohen Drehmoments insbesondere im niedrigen Drehzahlbereich kann schnell geschalten werden. Entsprechend ist auch Eco-Tuning möglich. Anpassungen können bei seriösen Anbietern in Absprache mit dem Kundenservice vorgenommen werden.

Der Kauf eines Tuningchips ist um einiges preiswerter als der Neukauf eines höhermotorisierten Fahrzeugs. Auch dies ist ein Vorteil des Chiptunings. Bei einem Fahrzeugwechsel kann die Powerbox einfach entfernt werden.

Risikozuschlag

Motortuning bedeutet in den Augen der Versicherung häufig auch ein höheres Risiko, da Maximalgeschwindigkeit, Beschleunigung und Leistung deutlich gesteigert werden. Der Rahmen, innerhalb dessen sich die Kennfeldoptimierung bewegt, ist hier häufig ausschlaggebend.

Ein weiterer Faktor, der in die Rechnung miteinfließt, ist der gesteigerte Fahrzeugwert durch den Einbau des Tuningchips. Lässt Ihre Versicherung sich darauf ein, Ihr Fahrzeug weiterhin zu versichern, bedeutet dies gleichzeitig auch, dass alle getunten Teile mitversichert sind. Auch der Abschluss einer Zusatzversicherung bzw.einer Zusatzgarantie ist möglich, um gegen Abnutzungsfolgen abgesichert zu sein.

Wichtig: Nicht nur aufgrund des Versicherungsschutz sollten Sie Ihren Tuningchip bekannt geben, auch von Seiten des Gesetzgebers besteht eine Meldepflicht, unter anderem, um die Kfz-Steuer entsprechend zu berechnen. Dies geschieht heutzutage auf Grundlage der Schadstoffklasse, die sich aber durch den Einbau eines zusätzlichen Steuergeräts für gewöhnlich nicht ändert.

Vor- & Nachteile des Chiptunings
Vorteile

  • preiswerte Investition
  • bis zu 25 % mehr Leistung
  • kein Werkstattbesuch notwendig
  • einfacher Ein- und Ausbau
  • auf Fahrzeugtyp optimal abgestimmt
  • mehr Fahrspaß

Nachteile

  • Gefahr durch Billiganbieter
  • u.U. höherer Verbrauch
  • evtl. höherer Schadstoffausstoß

Unser Fazit: Lohnt sich Chiptuning?

Im Vergleich von Vor- und Nachteilen wird deutlich, wo die Gefahrenquellen des Chiptunings liegen, aber auch, welche Möglichkeiten ein Tuningchip ermöglicht. Das Risiko von erhöhter Abnutzung und Schädigung kann deutlich minimiert werden, indem Sie sich für den Kauf Ihres Zusatzsteuergeräts für einen seriösen Anbieter wie Küberl Tuning entscheiden. In diesem Fall liegt der Preis zwar höher als bei einem Billigprodukt, langfristig gesehen rechnet sich diese Investition allerdings.

Sie erkennen einen Anbieter mit Erfahrung und Know-How auch daran, dass die Werte für das Chiptuning sich im realistischen Rahmen – also innerhalb der Leistungsgrenzen des Motors – bewegen. Bis zu 25 % mehr Leistung sind möglich. Dieser Performance-Boost klingt im Vergleich zu anderen Versprechen im ersten Moment gering, macht sich aber im Fahralltag deutlich bemerkbar. Die Kosten-Nutzen-Rechnung beim Chiptuning geht also durchaus auf.

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